FOSBOS Amberg - OTH Amberg: Mathe-Schülertutorium als MINT-Brücke

Mathe-Schülertutorium als MINT-Brücke

Im Rahmen der Kooperation mit der OTH Amberg-Weiden nahm die FOSBOS Amberg kurz vor den diesjährigen Abschlussprüfungen erstmals am Projekt MINTBrücke teil.

Hierbei erhielten die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen des Technikzweiges in zwei Kursen zu jeweils fünf Einheiten à 90 Minuten zusätzliche Übungsunterstützung im Fach Mathematik.

Rund 50 Schülerinnen und Schüler nahmen das kostenlose Angebot der OTH Amberg-Weiden dankbar an und übten mit ihrem Tutor Julian Bauer, einem Maschinenbau-Studenten an der OTH Amberg, fleißig Geometrie und Analysis für die bevorstehenden Abschlussprüfungen.

„Tutorien sind im Studium weit verbreitet. Hierbei handelt es sich um zusätzliche Übungsstunden zum Vorlesungsstoff, die von Studierenden höherer Semester gehalten werden“, erläutert Dr. Carolin Wagner, Leiterin des Studien- und Career Service an der OTH Amberg-Weiden. Die Idee der Tutorien hat das Team um Carolin Wagner nun auf die Schulen übertragen.

„Studierende aus den Ingenieurstudiengängen der OTH Amberg-Weiden bieten an den Schulen Übungsstunden an, die die Schüler freiwillig besuchen können, um den Mathematikstoff für die Abschlussprüfungen zu wiederholen und das Wissen dazu zu festigen“, so Wagner weiter. Auf diese Weise wird das gemeinsame Lernen unterstützt, die Schülerinnen und Schüler erhalten eine feste Struktur für ihre Mathe-Vorbereitung und erhalten Tipps von Studierenden, die im Studium ebenfalls immer wieder vor der Herausforderung stehen, viel Lernstoff in kurzer Zeit zu begreifen und abrufbar zu machen.

Die Übungsinhalte wurden im Vorfeld mit den jeweiligen Mathematiklehrkräften FOSBOS Amberg abgestimmt, die Kosten wurden über das Hochschulprojekt MINTBrücke finanziert, das im Rahmen des MINTerAKTIV-Projekts auch vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst gefördert wird.

Die Organisation dieser Tutorien hat Nina Weber-Fuchs von der OTH Amberg-Weiden inne, die von der Suche geeigneter Studenten über die Planung der Termine bis hin zur Evaluation der Kurse alles überblickt. „Ich freue mich sehr darüber, dass unser Angebot so positiv angenommen wird und bin mir sicher, dass unsere Studierenden den Schülerinnen und Schülern in der Vorbereitung eine gute Unterstützung sein werden“, so Weber-Fuchs.

Die „MINTBrücke“ zielt darauf ab, jungen Frauen und Männern den Einstieg in ein MINT-Studium zu erleichtern, sie in den ersten Semestern zu unterstützen und somit qualifizierte Nachwuchskräfte für naturwissenschaftlich-mathematisch-technische Berufe auszubilden.

Dabei wird bereits vor Studienbeginn, in der Orientierungsphase des Schulabschlusses angesetzt, um bereits während der Schulkarriere in den MINT-Fächern zusätzlich gestärkt zu werden. Hierbei stehen sowohl die gezielte Förderung begabter Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt, wie auch das vorzeitige Ausgleichen vorhandener Wissenslücken in den MINT-Fächern.

Mario Schultheiß

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